Sydney / Tage 30 – 34

Sydney, diese wunderschöne Stadt an Pacific, hat mehr als 5 Millionen Einwohner. Das Business-Viertel und die Hafengegend (rund um die Opera und die Harbour-Bridge) sind von riesigen Hochhäusern geprägt – das ist die Skyline von Sydney. Die vielen anderen Quartiere bestehen noch aus mehrheitlich kleineren Wohneinheiten, das ändert sich (leider) und auch hier werden immer wie mehr Hochhäuser gebaut. Es ist hier alles zu finden, alte viktorianische Gebäude, urtümlichen Wohnungen bis hin zu ultramodernen, glasigen, Wohneinheiten etc. Ein besonderes Merkmal Sydneys ist sicherlich, dass es extrem viele Grünflächen gibt, riesige Parkanlagen mit herrlichen Baumbeständen und Spiel- und Vergnügungsplätzen, wunderbare Baumalleen und immer wieder kleine Oasen, wo man (Freis) sich vom Grossstadtlärm etwas erholen kann.

Montag, 11.2.19: Sydney, wir sind hier, und wie! Um 10.00 Uhr haben wir ein Rendezvous am Circular Quay – wir treffen die Famile Leumann, welche ebenfalls in Australien unterwegs ist. Simon und Madeleine sind ehemalige Arbeitskollegen von Stephan und sie geniessen mit ihren obersüssen Kids Leon und Myla ebenfalls diesen wunderbaren Kontinent. So ein super Zufall, dass wir mehr als 16‘000 km von daheim liebe Menschen treffen und ein paar tolle Stunden miteinander verbringen. Uno spielen in einem Restaurant, Fähre fahren und die wunderbare Skyline geniessen und „s‘eifach guet ha“, was will man mehr. Die Leumanns fahren am Dienstag weiter Richtung Brisbane und die Freis beziehen am Montagnachmittag ihr Appartement und geniessen das Selbstgekochte. Das Studio ist wirklich lässig, liegt gleich beim Hydepark und neben der Feuerwehrstation. Übrigens, das Wetter: wolkenlos, stahlblauer Himmel, angenehm warm (ca. 28 Grad).

Simon, Myla, Madeleine, Leon und Steffi

Das ÖV-fahren ist in Sydney wirklich einfach, man kauft sich eine OPAL-Karte, lädt dort Geld drauf und schon kann man die Busse, Trams, Züge, Fähren etc. benutzen. Beim Einsteigen „tapen“ und beim Aussteigen wieder (so wird die Route berechnet und der Betrag gleich von der Karte abgezogen). Und vergisst man einmal zu „tapen“ (wie Stephan), dann den nächsten Schalter suchen, „Schuld“ eingestehen, Busse bezahlen (in diesem Fall 2 Dollar) und die Karte wird wieder entsperrt😜😜😜😜

Am Dienstag ist Sightseeing angesagt, wollen gleich auf den ersten Bus da die Wetterhervorsage eine Temperatur von 36 Grad angesagt hat. Einfach unglaublich diese Stadt – wir geniessen, schwelgen und 😅. Und was für ein Glückstag für uns (einmal mehr!!). Wir bekommen noch Tickets für das Operahouse!!!! Amaizing!!! Am 14.2. gibt es eine Vorstellung von Great Hits Opera und die Freis sind dabei, juhui! Abends dann gemütlich ein Apéro am Hafen, feinen Barramundi (ein megafeiner Flussfisch) essen und danach auf einem Bänkli vor dem Operahouse sitzen und das Eindunkeln und die unglaubliche Skyline geniessen. Apropos Essen: endlich Fisch gegessen, der nicht in einem Bierteig gebacken wurde. Wir können nicht verstehen, dass in Australien diese wunderbaren Fische und Meerestiere (Prawns, Tintenfisch etc.) meistens frittiert werden……

Am nächsten Tag war der Besuch des Taronga Zoos angesagt, ein Zoo mit einmaliger Aussicht auf die Stadt. Mit der Cable-Car den Berg hoch und dann gemütlich durch den Zoo laufen – einfach friedlich. Wir haben Tickets für die „Hop on Hop off Fähre“ und erwischen gleich ein Boot, das den längsten Ausflug macht, Ursi hatte schon Angst, dass wir nicht mehr zurückkommen…..Ah, das Wetter: morgens etwas bewölkt, dann sonnig, blauer Himmel und etwa 25 Grad.

Ein weiterer Tag in Sydney (bei schönem Wetter, so dass wir lieber draussen sind und halt kein Museum besuchen). Wir fahren wieder Fähre und erkunden das Darling Habour Quartier – sehr idyllisch und überhaupt nicht hektisch, im Gegensatz zum Circular Quay, wo die Ovation of the seas angelegt , ein Passagierschiff mit einer Passagierkapazität von mehr als 4‘000 Personen. Und dann für uns ein Highlight: Apéro mit Sicht auf Opera und Habour Bridge, Eintritt in die Oper, Aussicht von einer herrlichen Plattform und dann das Konzert! Die Great Hits Opera gesungen von Tenören, Sopran und Mezzosopran. Und: vor- hinter- und neben uns? Chinesen…….

Aussicht vom Operahaus (innen)
Nach dem Konzert

Sprache der Aborigines: Bondi (die bekannteste Bucht Sydneys und wohl ganz Australiens) ist ein Aborigineswort und bedeutet: das Wasser, das sich an den Berg schmiegt). Und warum heisst das Kängeru Kängeru? Die ersten Siedler sahen ein für sie völlig unbekanntes Tier vorbeihüpfen und fragten die Aborigines, was das für ein Tier ist. Da die Aborigines kein Englisch verstanden, sagten sie Kangaroo (das heisst: ich kann dich nicht verstehen) und die Siedler meinten, das Tier heisst so!!!!!! Na ja, ob die Story so stimmt wissen wir nicht, sie gefällt uns einfach sehr gut.

und ausserdem;

  • Haben wir während unserer ganzen Zeit in Australien keinen Moment ein unsicheres Gefühl gehabt. Ob Land oder Stadt, wir haben uns immer sicher gefühlt.
  • Ist die Geschichte und der Stand der Ureinwohner sehr sensibel und wir lassen lieber die Finger davon.
  • Haben wir während der Fahrt durch Australien mehr „tote“ als „lebende“ Kängurus gesehen. Entlang der Strassen war vielfach ein Tierfriedhof.
  • Hat es in den Bussen und U-Bahn immer noch Stoffsitze. Anhand der hohen Temperaturen würden wir doch, analog der BVB-Trämli, lieber auf Holzsitzen hocken.
  • Sind die Verkehrsschilder in Australien sehr vielfältig. Bei einem kleinen Muster kann man den „kleinen“ Unterschied mal suchen!
  • Nun verlassen wir das wunderschöne Australien und fliegen nach Auckland in Neuseeland. Wir freuen uns auf neue Eindrücke und Erlebnisse.
Der „kleine“ und der „grosses“ Käpt’n Cook
Unterschiede beachten……..



9 Kommentare zu „Sydney / Tage 30 – 34“

  1. Wir sind bei jedem Bericht so beeindruckt. Hoffentlich schreibt Ihr ein Reisebuch. Für uns wäre es kein „muss“ dieses Buch zu erwerben. Wir wünschen Euch weiterhin eine wunderschöne Reise und freuen uns auf den nächsten Bericht aus Neuseeland. Viel Spass

    Ernst und Heidi

  2. Heute ist Sonntag. Frei-Tag = nichts Wichtiges zu erledigen, dafür mit Neugier und grossem Spass den Frei-Kocher-Blog lesen. Genuss pur, echt. Ein wenig «Wäre auch was für uns», aber kein Neid, nur Mit-Geniessen. Und:
    Geografie-Unterricht vom Lässigsten. VIELEN DANK, wir reisen gerne weiter mit Euch.
    ALLES GUTE und noch viele Highlights wünschen Euch
    Rosmarie und Peter

  3. Sali Ihr 2

    Ich bin immer gespannt, wenn Euer neuer Blogg herauskommt, kann es kaum erwarten, ihn zu lesen. Ihr solltet Euch als Reisetester bewerben…Immer sehr eindrücklich, einfühlsam und sehr unterhaltend geschrieben. Danke.

    Wünsche Euch eine gute Zeit in Neuseeland. Liebe Grüsse aus der nun langsam dem Frühling spürenden Schweiz.

    Moni

  4. Faszinierend (nebst allen anderen) die Aufnahme des Opern-Gebäudes mit den Hochhäusern dahinter; welch signifikanter Kontrast zwischen der beschwingten Architektur (man hört beinahe Musik-Klänge) der Oper im Vergleich zur protzigen Bauweise der phantasielosen Türme, die nur Grösse und Masse zum Ausdruck bringen.

    Tolle Photos und Kommentare wie immer!

    Liebe Grüsse: Gonzalo und Marie-Therese

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