Perth / Süden – Tage 7 -11

Stephans Nichte mit Familie (Partner und 2 Kinder) wohnen in Fremantle. Die Treffen mit Ihnen sind immer lustig und wir erfahren natürlich auch sehr viel über das Leben hier. Kurzer Auszug: Arbeitsstellen können jederzeit gekündigt werden und dann ist man von heute auf morgen den Job los. Kinder tragen eine Schuluniform, sämtliches Schulmaterial muss selber berappt werden, eine AHV-kennen sie nicht, dafür eine Form einer Pensionskasse . Die Preise für Lebensmittel etc. sind ähnlich hoch wie in der Schweiz, tw. auch höher. Auch das Essen in den Restaurants ist ähnlich teuer wie bei uns, allerdings gibt es in der Regel riesige Portionen, so dass „to share“ hier völlig ok ist. Bei unserem 1. Zmorgen auswärts haben wir das nicht berücksichtig und hatten dann je 8 Toasts auf dem Teller…..

Für unseren Trip in den Süden haben wir ein Auto gemietet – das Fahren ist hier sehr entspannend. Höchsttempo auf dem Freeway ist 110 – und praktisch alle fahren sehr diszipliniert (Bussen sind sehr hoch).

Unser Mietwagen am Parkplatz bei Busselton

Wir haben den Traumstrand in Busselton besucht, fuhren weiter nach Margaret River (liegt in einem kleinen, feinen Weingebiet), haben an der südlichsten Stadt Australiens (Augusta) einen Halt gemacht, sind bis Albny gefahren und dann durch ein grosses Obstbaugebiet wieder Richtung Fremantle zurück. Am ersten Tag hatten wir Traumwetter, danach kam die Kälte, Regen und starke Winde. Das ist sehr untypisch für diese Jahreszeit. Hier in der Region hatten sie einen extrem langen und nassen Winter und auch der Frühling war kälter als üblich. Das hat auch für die Weinregion Auswirkungen. In der Regel wird in der 1. Februarwoche mit der Läset angefangen, dieses Jahr wird es sicherlich 4 Wochen später ein.

In Busselton steht der längste Steg in der südlichen Hemisphäre- 1.8 km lang.
Strand mit den wunderbaren „Tanennbäumen“
Reben in Margaret River
Bei einem feinen Chäsplättli lässt sich der Wein wunderbar degustieren (nur Steffi!!!).
Die Strecke in den Süden führte durch kilometerlange Waldstrassen – einmal in so herrlicher Pracht….
..dann durch lange verbrannte Abschnitte. Hier sieht man noch den Rauch!
Auch das haben wir gesehen! Und die Schweizer sind gut vertreten, sei es von den Touristen her oder von Maschinen (Ammann Maschinen, Langenthal).
Annie, eine Schweizerin, hat ein „Schoggiimperium“ aufgebaut. Auf ihrer Farm produziert sie Swiss Chocolate und diese Farm wird sehr rege besucht.
Der ultimative Wasserhahnen! In der Regel sind hier die englischen Hähne vertreten oh je oh je! Doch dieses Modell in einem öffentlichen WC (die sind äusserst sauber!!) können die Hände in der Mitte gewaschen und dann bei den Seitenarmen geföhnt werden (Hochdruckgebläse von Dyson).

Wir bleiben noch bis am Sonntag früh hier. Werden den Australia-Day noch hier erleben (26.1.) erleben (der 1. August der Australier).

11 Kommentare zu „Perth / Süden – Tage 7 -11“

  1. Good Moning Australia,
    Wunderschön die Gegend mit dem Wald wo dir unterwegs sind, es freut mi sehr und ich
    bin immer interessiert virtuell dabei zu sein. Bis bald mit neuen Erlebnissen, i freu mi bis zum nächschte stopp. Liebs Grüessli Marlis Birsfelden. Do alles OK

  2. Habe gerade Euren Reiseblogg aus dem GMX-Spamordner rausgefischt und freue mich nun zusammen mit Rudolf über Eure spannenden Reiseberichte mit den anregenden und gelungenen Photos. Es ist fast so, als wären wir ab und zu bei Euch zu Besuch:)
    Lust auf Mehr!!!!
    Bis bald und liebe Grüsse
    Christiane und Rudolf

  3. Super spannend Eure Berichte aus „Down under“. Ueber Euch (das sind alle wir hier, die Euch so beneiden über Euer cooles Leben) sieht es nicht so warm und easy aus. Macht weiter so und geniesst alles was ihr könnt. Wir warten jetzt schon auf Eure weiteren spannenden Reiseberichte.
    Herzliche Grüsse aus dem winterlichen Lupsingen. Lilo und Hanspi

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